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Crafting timeless design

The Archive

Fritz Hansen, 1878

The First Chair

The First Chair by Fritz Hansen 1878
Im Jahre 1872 zog der Tischlermeister Fritz Hansen von seinem Geburtsort Nakskov nach Kopenhagen, wo er einen Gewerbeschein erhielt und eine Möbelmanufaktur gründete. Die Werkstatt in Christianshavn war auf die Herstellung von dekorativen, gedrechselten Holzteilen sowie von Stuhlbeinen spezialisiert. Für sein eigenes Büro wählte Fritz Hansen jedoch einen Stuhl, der schlicht und solide war. Der Stuhl wurde in seiner Werkstatt gefertigt und ist eine Holzkonstruktion mit einer mit Leder bezogenen Sitzfläche. Es ist das erste und einzige Modell einer Furnierkonstruktion aus dieser Zeit. Dieser Stuhl diente ihm für den Rest seines Lebens als Bürostuhl und später nutze ihn auch sein Sohn Christian E. Hansen, während seiner gesamten Zeit als Leiter des Unternehmens. 75 Jahre lang, war dieser Stuhl der Bürostuhl der Familie Hansen.
Martin Nyrop, 1905

COPENHAGEN TOWN HALL CHAIR

Der Town Hall Chair ist das früheste bekannte Beispiel, für etwas, das schließlich charakteristisch für Fritz Hansen wurde: Die Zusammenarbeit mit Architekten. Im Jahr 1905 wurde das Kopenhagener Rathaus mit dem charakteristischen Stil des Architekten Martin Nyrop eingeweiht, welcher im Inneren und Äußeren des Gebäudes seinen Ausdruck fand und als Beispiel dafür dient, was im Deutschen als Gesamtkunstwerks bezeichnet wird  Inneneinrichtung und Architektur in seiner Gesamtheit umfassend. Sein speziell für das Rathaus entworfener Stuhl, war mit seiner schlichten Ästhetik, in einer Zeit, in der die meisten Möbel aus gedrechseltem Holz mit erlesenen Dekorationen gefertigt wurden, äußerst ungewöhnlich.
Copenhagen townhall chair by Martin Nyrop 1905
Thorvald Jørgensen, 1918

THE DANISH PARLIAMENT CHAIR

The Danish Parliament chair by Thorvald Joergensen 1918
Im Jahr 1918 bezog das dänische Parlament die neuen Räume in Schloss Christiansborg. Das Gebäude wurde zwar erst 1928 endgültig fertiggestellt, aber schon 1918 war der Sitz des dänischen Parlaments bereit für den Einzug der Politiker. Noch heute sitzen die Politiker in Christiansborg auf dem dänischen Parlamentsstuhl, der von Fritz Hansen hergestellt und von Thorvald Jørgensen, der auch der Architekt des Schlosses war, entworfen wurde.
Unbekannt, 1920

OFFICE CHAIR

Der älteste höhenverstellbare Fritz Hansen Stuhl wurde im Jahr 1920 hergestellt und hatte einen gepolsterten Sitz. Der Stuhl ohne Polsterung ist eine spätere Version aus Buchenholz mit einer Metallspindel. 
Office chair unknown 1920
Kai Gottlob, 1921

THE KLISMOS CHAIR

The Klismos chair by Kai Gottlob 1921
Der Klismos Stuhl wurde von Kai Gottlob für das Gerichtsgebäude in Frederiksberg entworfen. Der Stuhl ist aus Eschenholz gefertigt und wurde ursprünglich mit einem Ledersitzkissen geliefert.
Frits Schlegel, 1931

LOUNGE CHAIR

Dieser Stuhl wurde zum ersten Mal bei der Eröffnung des Den Permanente, einem Museum in der Nähe von Vesterport, im Jahr 1931 gezeigt. Es ist eine Metallkonstruktion mit Korb und Buchenholz; die Standfestigkeit verdankt der Freischwinger den Eigenschaften des Stahls, aus dem der Rahmen gefertigt wurde. Neue Technologien ermöglichten es, leichte und doch haltbare Stahlmöbel zu entwerfen. Die mit Holz kombinierte Konstruktion aus gebogenem, verchromten Stahlrohr war vollkommen neuartig, die Form wurde jedoch von Mart Stams berühmten Design von 1926 inspiriert.
Lounge chair by Fritz Schlegel  1931
Søren Hansen, 1932

DAN CHAIR

Dan chair by Søren Hansen 1932
Die DAN Stühle wurden, inspiriert von den Thonet Stühlen, ebenfalls aus dampfgebogenem Holz hergestellt. Die Brüder Søren und Poul Fritz Hansen waren damals die dritte Generation der Familie Hansen, die in das Unternehmen eintrat, das ihr Großvater aufgebaut hatte. Fritz war für die Produktion verantwortlich, während Sørens Aufgabe die Entwicklung neuer Designs war. Während der Schaffenszeit der beiden Brüder im Unternehmen, entwarf Søren mehrere Möbelstücke, der DAN-Stuhl ist eines davon.
Søren Hansen, 1933

SEWING BOX

Diese Nähbox war ursprünglich ein Geschenk von Søren Hansen an seine Frau Kirsten. Auf einer Ausstellung in Fredericia, Dänemark, im Jahr 1933 stieß sie, dank der Detailarbeit, auf große Resonanz. Die Box ging in Produktion und war für mehrere Jahre Teil der Fritz Hansen-Kollektion. Die Box ist aus laminiertem Buchenfurnier mit einem schwarz beschichteten Metallrahmen und der Deckel ist mit Lederriemen befestigt.
Sewing box by Søren Hansen 1933
Arne Jacobsen, 1934

BELLEVUE CHAIR

The Bellevue chair by Arne Jacobsen 1934
Der erste Stuhl, der in Zusammenarbeit zwischen Fritz Hansen und Arne Jacobsen entstanden ist, war der Bellevue-Stuhl, den Arne Jacobsen 1934 für das Restaurant Bellevue in Klampenborg, nördlich von Kopenhagen, entwarf. Der Stuhl ist aus massivem Buchenholz mit einer Sitzfläche aus Leder.
Fritz Hansen, 1935

OFFICE CHAIR

Dieser Stuhl wurde von Fritz Hansen in Zusammenarbeit mit dem Danish Working Environment Service unter Berücksichtigung der menschlichen Anatomie und der Körperhaltung bei der Arbeit am Schreibtisch entwickelt. Er wurde vom Danish Working Environment Service zugelassen und über einen langen Zeitraum hergestellt  zumindest bis zum Jahr 1957, in dem er noch auf der Preisliste verzeichnet ist.
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Officve chair Fritz Hansen 1935
Kaare Klint, 1936

CHURCH CHAIR

The Church chair by Kaare Klint 1936
Der Church Chair wurde ursprünglich von Kaare Klint für die Bethlehemkirche in Kopenhagen entworfen, ist aber heute vor allem durch die Bestuhlung der Grundtvig Kirche bekannt. Der Church Chair ist der Stuhl mit der längsten Produktionsperiode in der Geschichte von Fritz Hansen, da er von 1936 bis 2004 hergestellt wurde. Im Laufe der Zeit wurden mehrere Varianten des Stuhls, mit Platz für Gesangbuch und Hut, aus Buchen- und Eichenholz hergestellt.
Christian E. Hansen, 1940

CANADA CHAIR

Von einer Reise nach Kanada kam Christian E. Hansen mit Zeichnungen für ein neues Stuhldesign zurück. Als der Stuhl produziert werden sollte, gingen die Zeichnungen jedoch verloren, also entwarf er den Stuhl neu und verbesserte ihn, bis das Design ausgereift war. Er entwarf auch einen Hochlehner, ein Sofa und einen Sessel und die Canada-Serie war geboren. Das Design hatte einen unverkennbaren Einfluss auf das künftige Möbeldesign von Fritz Hansen.
The Canada chair by Christian E
Ole Wanscher, 1943

ARMCHAIR

Armchair by Ole Wancher 1943
Der Zweite Weltkrieg hatte massive Auswirkungen auf die Möbelproduktion. Zumal der Holzimport begrenzt und einige Holzarten überhaupt nicht erhältlich waren. Die Walnussbäume überstanden die harten Winter während der Kriegsjahre nicht und die Holzfäller waren gezwungen die Bäume zu fällen. Im Jahr 1943 brachte Fritz Hansen eine Stuhl-Serie auf den Markt, die von Ole Wanscher entworfen und aus der einzigen Holzart hergestellt wurde, die reichlich zur Verfügung stand – Walnuss.
Hans J. Wegner, 1944

CHINA CHAIR

Wegner benötigte mehrere Jahre, um das Design seines China Chairs zu perfektionieren. Er legte verschiedene Entwürfe mit der gleichen Ästhetik und der gleichen Optik vor, dennoch ist diese Version die einzige, die in Produktion ging, und bis heute produziert wird. Heute ist es der einzige aus Massivholz gefertigte Stuhl in der Produktion von Fritz Hansen. Das ursprüngliche Design wurde aus Kirschholz gearbeitet und obwohl der Stuhl im Laufe der Zeit in verschiedenen Holzarten hergestellt wurde, wird bis heute Kirschholz für die Produktion verwendet. 
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China Chair by Hans Wegner
Palle Suensson, 1946

WINDSOR CHAIR

The Winsor chair by Palle Suensson 1946
Für das berühmte Kopenhagener Restaurant Coq d'Or entwarf Palle Suensson einen hochlehnigen Windsor-Stuhl, der später von Fritz Hansen produziert wurde. Diese Version hat einen niedrigeren Rücken als das Original, das Design ist jedoch ähnlich. Diese spezielle Version aus Teak und Buche wurde nur in sehr begrenzter Stückzahl hergestellt.
Hvidt & Mølgaard, 1947

AX CHAIR

Die Technik des Laminierens von Holz wurde im Laufe des Zweiten Weltkrieges stark verbessert, wo das laminierte Holz in der Flugzeugkonstruktion Verwendung fand. Fritz Hansen erkannte die Möglichkeiten des Einsatzes von Schichtholz in der Möbelproduktion und begann mit der Entwicklung der AX-Serie. Mit dieser Möbelserie stieg Fritz Hansen in die internationale Szene ein und legte den Grundstein für den Möbelexport.

Ax chair by Hvidt and Molgaard 1947
Hans J. Wegner, 1948

LOUNGE CHAIR

Lounge chair by Hans Wegner
Dieser Sessel mit einer sehr ausgeprägten Ästhetik war ursprünglich Teil einer Kleinserie, zu der auch ein Sofa und ein Couchtisch gehörten. Der Sessel wurde bis Mitte der 1950er Jahre hergestellt und wurde ursprünglich aus Buchen- und Mahagoniholz gefertigt. 
Hans J. Wegner, 1949

CHAIR

Dieser sehr detaillierte Stuhl aus Wegners Hand ist nie in Produktion gegangen – vermutlich lag das an den Herstellungskosten all der feinen Details, die diesen schlichten Stuhl so besonders machen. Wie die meisten der von Hans J. Wegner entworfenen Stühle, ist er aus Massivholz gefertigt.
Chair by Hans Wegner 1949
Edvard Thomsen, 1949

CHILDREN'S TABLE

Der Kindertisch wurde für Kindergärten konzipiert und ist ein 6-Sitzer mit integriertem Tisch in der Mitte. Das verwendete Material ist charakteristisch für die Fritz Hansen Produktion: massives und dampfgebogenes Buchenholz.
Holger Jacobsen, 1949

WORK CHAIR

Der von Holger Jacobsen entworfene Arbeitsstuhl ist so geformt, dass es möglich ist, den Stuhl im Sitzen vor und zurück zu kippen. Die Gleiter sind so ausgeschnitten, dass die Schrägstellung des Stuhls für eine längere Zeit beibehalten werden kann. Dies war vor allem während der langen interkontinentalen Telefonate in den Büros der späten 1940er und 1950er Jahren praktisch. Der gepolsterte Sitz erhöhte den Sitzkomfort des Stuhls.
Work chair by Holger Jacobsen 1949
Poul Kjærholm, 1951

PK0

PK0 by Poul Kjaerholm 1951
Dieser Stuhl war das erste Produkt der Zusammenarbeit zwischen Fritz Hansen und Poul Kjærholm, ging aber zunächst nicht in Produktion. In den 1990er Jahren wurde jedoch zum 125-jährigen Jubiläum von Fritz Hansen eine limitierte Auflage von 600 Stück produziert. 
Ejnar Larsen & A. Bender Madsen, 1952

CONFERENCE CHAIR

Dieser Stuhl war einer von mehreren Stühlen für Konferenzräume und Restaurants, die vom Duo Larsen und Madsen entworfen wurden. Die Rückenlehne ist flach und dennoch elegant in die Armlehnen geschwungen, so dass man auf diesem Stuhl aus Schichtholz und Massivholz das ganze Meeting hindurch bequem sitzt.
Conference chair by Ejnar Larsen
Arne Jacobsen, 1952

ANT™

Ant by Arne jacobsen 1952
Ursprünglich wurde die Ameise für die Kantine der dänischen Firma Novo Nordisk entworfen, der Stuhl wurde am Tag des 80-jährigen Bestehens von Fritz Hansen vorgestellt und sowohl die Presse wie auch die Kritiker verliebten sich sofort in das visionäre Design. Fritz Hansen hingegen war zunächst skeptischer, den Stuhl in Serie zu bringen: Das minimalistische Design des dreibeinigen Stuhls machte das Sitzen zu schwierig, da er sich leicht neigte. Aber Arne Jacobsen glaubte so fest an seinen Entwurf, dass er versprach, jeden einzelnen Stuhl aufzukaufen, der nicht verkauft würde. Dies überzeugte das Unternehmen, den Stuhl in Produktion zu nehmen und er wird bis heute produziert. Der Stuhl aus Schichtholz mit einem Metallgestell erwies sich sowohl für Fritz Hansen als auch für Arne Jacobsen als bedeutender Meilenstein.
Hans J. Wegner, 1952

STACKING CHAIR

Wegner ist vor allem für seine Arbeit mit Holzstühlen bekannt, obwohl er auch diesen Stapelstuhl mit Metallgestell und gepolsterter Sitzfläche entworfen hat. Der Stuhl ging zwar nie in Produktion, jedoch ähnelt die Form der Rückenlehne einigen der späteren Modelle, die Kultstatus erreicht haben.
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Stacking chair by Hans Wegner
Hans J. Wegner, 1953

HEART CHAIR

The Heart chair by Hans Wegner
Die Form der Sitzfläche hat diesem dreibeinigen Stuhl seinen Namen gegeben. Wegner entwarf den Stuhl zusammen mit einem runden Tisch, der ebenfalls drei Beine und einen Durchmesser von 120 cm hatte. Mit 6 Stühlen um den Tisch angeordnet, ergibt sich ein schönes Bild, das an eine Blume erinnert.
Arne Jacobsen, 1953

DOT™ STOOL

Der DOT™ wurde von Fritz Hansen in den 1950er Jahren entwickelt, ungefähr zur gleichen Zeit als Arne Jacobsen den Ant™ Stuhl entworfen hatte. Als Arne Jacobsen den Stuhl entwickelte, verbrachte er viel Zeit in der Fabrik von Fritz Hansen und testete, verfeinerte und vollendete sein Projekt. Das Ergebnis der Zusammenarbeit wurde im Jahr 1954 als dreibeiniger Hocker aus Furnier auf den Markt gebracht. Im Jahr 1970 wurde der Hocker in neuer Form vorgestellt – mit vier Beinen, wie wir ihn heute kennen. 
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Dot stool by Arne Jacobsen 1953
Poul Kjærholm, 1954

F. L. SMIDTH CHAIR

F.L.Smith chair by Poul Kjaerholm 1954
Poul Kjærholm entwarf diesen Stapelstuhl mit einer recht komplizierten Konstruktion für die Kantine von F. L. Smidth. Der Holzsitz besteht aus zwei sich spiegelnden Schichtholzteilen, die mit zwei kleinen Bändern im Rücken zusammengehalten werden. Der Stahlrahmen ist ebenfalls eine komplizierte Konstruktion, wodurch der Stuhl ein Beispiel für das Talent des jungen Designers Poul Kjærholm ist. Es ist zugleich ein Beispiel für einen Stuhl, der nie in Produktion ging, da er für seinen vorgesehenen Verwendungszweck einfach zu kostspielig war.
Arne Jacobsen, 1955

SERIES 7™

Mit der Kritik an dem Ant im Hinterkopf, entwarf Arne Jacobsen eines der legendärsten Stücke in der Geschichte des dänischen Möbeldesigns: Den Series 7™ Stuhl. Das Design ist an den kleinen, minimalistischen Ant angelehnt und die Form ist eine Weiterentwicklung dessen organischer Silhouette. Die Materialien und die Produktionsmethode sind ähnlich, da beide Stühle aus Schichtholz gefertigt sind, das auf ein Metallgestell montiert wurde. Weitere Ähnlichkeiten gibt es aber nicht, denn der Stuhl der Series 7™ wurde ursprünglich mit vier Beinen und Armlehnen entworfen, im Gegensatz zu dem dreibeinigen Stuhl Ant™ ohne Armlehnen. Obwohl Arne Jacobsen selbst die Version mit Armlehnen bevorzugte, ist die Version ohne Armlehnen heute der beliebteste und der meistverkaufte Stuhl in der Geschichte von Fritz Hansen.
Explore the Series 7™
Series 7 by Arne Jacobsen 1955
Arne Jacobsen, 1955

THE MUNKEGAARD SCHOOL TABLE & CHAIR

Munkegaard school table and chair by Arne Jacobsen 1955
Der Stuhl und der Tisch wurden für die Schüler der Munkegaard School von Arne Jacobsen entworfen, der die Schule als Gesamtkunstwerk gestaltet hat. Der Stapelstuhl wird aus den gleichen Materialien und mit dem gleichen Produktionsverfahren wie der Ant hergestellt und wurde im selben Jahr wie der Stuhl der Series 7 entwickelt. Die Schule ist als eines von Arne Jacobsens visionären Projekten bekannt, da die Gebäude mit den Klassenzimmern ein Raster bilden, in dem grüne Gärten den Raum zwischen den Rasterlinien ausfüllen. Dies war eine ganz neue Denkweise, den Grundriss einer Schule unter Berücksichtigung des Wohlbefindens der Kinder zu konzipieren.
Arne Jacobsen, 1955

TONGUE CHAIR

Der Tongue Chair war der einzige Stuhl von Arne Jacobsens Entwürfen aus Schichtholz, der nicht stapelbar war. Er wurde in einigen Bereichen der Munkegaards-Schule eingesetzt und gehörte erst ab 1985 zur Standardproduktion. Zu diesem Zeitpunkt wurde auch der Name in Toer'en geändert, was soviel bedeutet wie "Nummer Zwei". Die Geschichte besagt, dass dies nicht überraschend gewesen ist, da es Arne Jacobsens zweiter persönlicher Favorit war.
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The Tongue chair by ArneJacobsen 1955
Arne Jacobsen, 1955

SERVING TROLLEY

Serving trolley by Arne Jacobsen 1955
Arne Jacobsen entwarf diesen Servierwagen für sein eigenes privates Esszimmer als Kontrast zu seinem runden Esstisch. Er war nie in Produktion gegangen, was für mehrere Servierwagen, die Arne Jacobsen im Laufe der Zeit für verschiedene Häuser entworfen hat, galt.
Hans J. Wegner, 1956

CHAIR

Fritz Hansen produzierte ursprünglich diesen typischen Hans J. Wegner Stuhl aus Massiv- und Schichtholz mit lederbezogener Sitzfläche. Die Ästhetik des Stuhls ähnelt den späteren, populäreren Versionen, die in größeren Stückzahlen produziert wurden, und ist als solcher ein Vorreiter für einige der noch heute produzierten Kultmodelle.
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Chair by Wegner 1956
Verner Panton, 1956

BACHELOR CHAIR

The Bachelor chair by Verner Panton1956
Der Bachelor-Stuhl konnte zerlegt und flach verpackt werden, so dass er leicht umzustellen und zu transportieren war. Für zusätzliche Bequemlichkeit konnten Kissen hinzugefügt werden. Er war in zwei Versionen erhältlich: mit und ohne Armlehnen. Verner Panton entwarf einen passenden Hocker, der auch als Tisch fungieren konnte – was den Stuhl, als er 1956 auf den Markt kam, bei jungen Leuten sehr beliebt machte.
Arne Jacobsen, 1958

DROP™

Der Drop™ soll Arne Jacobsens Lieblingsstuhl gewesen sein, da seine Frau ihn vor dem Spiegel an ihrem Schminktisch nutzte. Die Form des Stuhls enthüllte ihre Schultern und unterstrich gleichzeitig ihre Silhouette. Wenn er sie vor dem Spiegel sitzen sah, konnte er ihre Silhouette von hinten bewundern, während er ihr in die Augen sah. Der Stuhl wurde zur Möblierung der Zimmer im SAS Royal Hotel eingesetzt und war Teil des Gesamtdesigns, das Arne Jacobsen in den 1950er Jahren für die dänische Hauptstadt entwarf. Noch heute ist er Teil des Interieurs in Zimmer 606 des Hotels – ein mit den von Arne Jacobsen für das Projekt entworfenen Modellen Egg™, Swan™ und Drop™ möbliertes Zimmer.
Explore the Drop™
The Drop chair by Aren Jacobsen 1958
Arne Jacobsen, 1959

POT™

The Pot lounge chair by Arne Jacobsen 1959
Der Pot wurde als Teil der Inneneinrichtung des SAS Royal Hotels in Kopenhagen entworfen, eines der größten und bekanntesten Projekte von Arne Jacobsen. Das Hotel wurde als Gesamtkunstwerk konzipiert, was bedeutet, dass der Designer das Hotel in einem Stück entwarf, wobei er von außen nach innen alles berücksichtigte. Zusammen mit dem Pot wurden der Swan und der Egg als dekorative und funktionale Elemente installiert, die das minimalistische und quadratische Design des Gebäudes mit seinen organischen und runden Formen ergänzen. Allerdings erfuhr der Pot nie dieselbe Beliebtheit und Anerkennung des Publikums wie der Egg und der Swan, die auf Anhieb als die beliebten und kultträchtigen Sessel galten, die sie bis heute sind.
Arne Jacobsen, 1959

GIRAFFE

Die Giraffe wurde von Arne Jacobsen für das Restaurant des SAS Royal Hotels entworfen. Er ist bequem und mit einer hohen Rückenlehne gefertigt, die Privatsphäre und dank der Holzkanten und -beine ein exklusives Gefühl verschafft. Wie die meisten Entwürfe von Arne Jacobsen erhielt der Esszimmerstuhl seinen Namen aus der Natur, die immer eine der wichtigsten Inspirationsquellen des Designers war. 
Explore the designer
The Giraffe chair by Arne Jacobsen 1959
Karen & Ebbe Clemmensen, 1959

LOUNGE CHAIR MODEL 4305

Lounge chair model 4305 by Karen and Ebbe Clemmensen 1959
Der elegante und detailreiche Sessel war Mittelpunkt der Messe, auf der er im Jahr 1959 vorgestellt wurde. Børge Mogensen war zwar ein strenger Kritiker, räumte aber ein, dass der Stuhl überaus bemerkenswert sei. Später ging der Stuhl bei Fritz Hansen mit Leder- oder Stoffbezug in Produktion – die Armlehnen waren immer aus Leder.
Arne Jacobsen, 1962

OXFORD™ CHAIR

The Oxford™ Chair wurde für das St. Catherine's College in Oxford entworfen - daher der Name. Der Stuhl wurde in zwei Versionen für die Kantine gestaltet: Eine Version mit hoher Rückenlehne für die Professoren und eine Version mit niedriger Rückenlehne für die Studenten. Die Stühle wurden unter Berücksichtigung der sehr traditionellen Umgebung in Oxford entworfen, da die Stühle den Status der Professoren hervorhoben und gleichzeitig Privatsphäre am Tisch der Professoren schufen, der auf einem Podium stand.
Explore Oxford™
Oxford chair by Arne Jacobsen 1962
Arne Jacobsen, 1962

ST. CATHERINE'S LOUNGE CHAIR

St Catherines lounge chair 1962
Zusammen mit den Stühlen für den Speisesaal des St. Catherine's College in Oxford entwarf Arne Jacobsen einen Hochlehner-Sessel für die Ruhebereiche und die Studentenzimmer. Er ist äußerst komfortabel und das Design entspricht der Ästhetik des Oxford-Stuhls.
Arne Jacobsen, 1966

OKSEN™

Im Gegensatz zu vielen anderen Modellen von Arne Jacobsen wurde Oksen™ nicht für ein spezielles Architekturprojekt entwickelt. Es war vielmehr das Ergebnis jahrelangen Experimentierens durch Arne Jacobsen. Der Stuhl wurde von Kritikern sowohl wegen seiner ursprünglich recht kurzen Produktionsperiode als auch seines umstrittenen, und doch starken Ausdrucks, als recht außergewöhnlich angesehen. Im Gegensatz zu vielen seiner früheren Stücke, die sich durch runde, organische Formen auszeichnen, weist dieser Sessel wesentlich schärfere Umrisse auf. Arne Jacobsen wollte die Öffentlichkeit immer überraschen, und Oksen war ein Projekt, an dem er wiederholt mit vielen Variationen in den Jahren 1962-66 arbeitete, bevor es im Jahr 1966 seine endgültige Form annahm. In der Tat kann er als der größte und markanteste Stuhl bezeichnet werden, den Arne Jacobsen je gestaltet hat. 
Explore Oksen™
Oksen by Arne Jacobsen 1966
Henning Larsen, 1967

KAR CHAIR

KAR chair by Henning Larsen 1967
Dieser eindrucksvolle Stuhl wurde von Henning Larsen für das Restaurant KAR in Kopenhagen entworfen und war nicht auf Bequemlichkeit ausgelegt.  Stattdessen sollte der Stuhl eher das Gegenteil bewirken. Wäre der Stuhl zu bequem gewesen, würden die Gäste nach dem Essen länger an ihrem Tisch verweilen und neue Gäste daran hindern, einen Tisch zu erhalten. 
Verner Panton, 1974

SYSTEM 1.2.3

System 1.2.3 ist eine umfassende Möbelkollektion, bestehend aus 20 verschiedenen Stühlen, die alle Varianten der gleichen Form waren. Das ehrgeizige Möbelprogramm wurde für sämtliche Situationen und Zwecke konzipiert und kam bei der Präsentation auf einer Möbelmesse im Jahr 1974 sehr gut an. Die Konstruktion war einfach, der Sitzkomfort gut und die Variationsmöglichkeiten schier endlos. Obwohl der Designer und Fritz Hansen an das System glaubten, waren Kritiker, Händler sowie das Publikum skeptischer und die Verkäufe liefen leider nicht so wie erwartet.
Syste4m 1-2-3- by Verner Panton
Verner Panton, 1988

THE WIRE CONE

The wire cone by VVerner Panton 1988
Als der Wire Cone zum ersten Mal vorgestellt wurde, bevor Fritz Hansen die Produktion übernahm, kam der Stuhl sehr gut an. Der Stuhl war jedoch nicht sehr bequem und sehr kompliziert sowie kostspielig in der Herstellung. Im Jahr 1988 stellte Fritz Hansen ein neues Produktionsverfahren vor, mit dem die Kosten für die Herstellung des Stuhls erheblich gesenkt werden konnten. Von da an wurde der Stuhl in einem Stück gefertigt, das Metall zu einer Spirale geformt und anschließend mit den sich kreuzenden Metallteilen verschweißt. Zu dem spektakulären Stuhl war auch ein passender Tisch erhältlich.
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