Jahrzehntelang stand die Scheune als stummer Zeuge der Arbeit des Bauern und der Kindheitserinnerungen der Geschwister leer. Während andere Architekten vorschlugen, sie abzureißen, bestand Cho darauf, dass sie nicht abgerissen werden sollte. Stattdessen schwebte ihm eine regenerative Architektur vor, die das Wesen der Scheune bewahrt und ihr gleichzeitig eine neue Bedeutung verleiht - eine Hommage an die Vergangenheit, die gleichzeitig die Zukunft einschließt
Bei BLUEBARN geht es nicht nur darum, alte Mauern zu erhalten, sondern einen Raum zu schaffen, in dem Menschen wieder eine Verbindung zur Natur und zum bäuerlichen Erbe herstellen können. Die Geschwister ließen sich von der Liebe ihres Vaters zur Einfachheit und seiner Lieblingsfarbe Blau inspirieren und nannten das Projekt „BLUEBARN“.
Jedes Element des Designs spiegelt diese Werte wider. Die ursprünglichen Lagerhäuser bleiben intakt, ihr rustikaler Charme wird durch durchdachte Eingriffe gemildert. Von der Hügelkuppe und dem Garten aus können Besucher Reisfelder sehen – eine Hommage an die Arbeit ihres Vaters und eine stille Erinnerung an den Weg, den jedes Korn vom Samen bis zum Tisch zurücklegt.
Die Innen- und Außengestaltung setzt dieses Ethos von Zeitlosigkeit und Komfort fort. Vor den Unterkünften laden der Between Lines Deck Chair und der Hocker die Gäste ein, sich zurückzulehnen und die Umgebung zu genießen. Im Innenbereich des Cafés findet sich eine Mischung aus Vico Duo™- und Series 7™-Stühlen aus klar lackiertem Holz. In den Außenbereichen fügen sich die Teakholzmöbel von Fritz Hansen mühelos in die idyllische Ackerlandschaft ein.
Seoyeon Kim erklärt die Wahl der Fritz-Hansen-Möbel: „Ich war von der Funktionalität und den eleganten Kurven fasziniert. Fritz-Hansen-Möbel verkörpern einen etwas widersprüchlichen Ausdruck von Klassik und Modernität. Sie harmonieren wunderbar mit dem Ziel von BLUEBARN, ein Gefühl von Komfort und Zeitlosigkeit zu schaffen, anstatt Trends hinterherzulaufen.“
Für Kim ist das Projekt eine zutiefst persönliche Angelegenheit: „Ich wollte hier die Spuren meines Vaters hinterlassen und sein Herz verstehen. Mit BLUEBARN hoffen wir, den Besuchern ein Gefühl von Nostalgie, Entdeckungen und Freude zu vermitteln.“
Als Mehrzweck-Veranstaltungsort soll sich BLUEBARN weiterentwickeln, aber gleichzeitig in seiner Tradition verwurzelt bleiben. Es lädt Besucher dazu ein, sich mit dem Land, seiner Geschichte und der stillen Schönheit des Unvollkommenen zu verbinden. Im Grunde ist BLUEBARN mehr als ein Gebäude – es ist ein Fest der Erneuerung, der Gemeinschaft und des bleibenden Wertes der Einfachheit.